Achtung: Zu einem besseren Verständnis der beiden Seminartage (Tag 1 und Tag 2) sollten Sie zuerst die grundlegende Seminarbeschreibung zu Tag 1 lesen hier Diese Seite hier geht schwerpunktmäßig auf die Beschreibung von Tag 2 ein (psychogenetische Konflikttabelle). 

Seit Ende Okt. 2017 wurde der 11. Faber-Haarstrick Kommentar veröffentlicht, mit wichtigen Neuerungen für die Berichtspraxis. (s. ausführlich unten) Hierauf geht Seminartag 1 ein

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Zur Erläuterung, was häufig nachgefragt wird: Sie können die 2 Tage (Sa./So.) auch je einzeln buchen. Also nur Sa. oder nur Sonntag, oder beide zusammen. Was ist der Unterschied? Tag 1 Schwerpunkt Psychodynamik-Leitfäden und Tag 2 Einführung und Übung psychogenetische Konflikttabelle (Termine für Tag 1 bzw. 2 hier und Beschreibung Tag 1 hier) 

Zur Anmeldung geht hier

Seminarbeschreibung (Schnellübersicht) 

An Tag 2 ist die Einführung, Anwendung und Reflexion der psychogenetischen Konflikttabelle anhand der neuen Cartoons von Hans Biedermann das Schwerpunkt-Thema. Wenn Sie alle beide Tage (Tag 1 und 2) zusammenbuchen (445 Euro) oder nur Tag 2 einzeln (285 Euro), sind in Ihrer Seminargebühr  die Kosten für ein Exemplar der psychogenetischen Konflikttabelle mit enthalten. Gegenüber der Buchversion erhalten Sie die Konflikttabelle im SEMINAR mit zahlreichen Erweiterungen (mit Cartoons, mit inhalt. Überarbeitung, mit einer anderen Formatierung, mit einer Tasche, mit Zusatz-Erklär-Bildern etc.) Wenn Sie genau sehen wollen, was der Unteschied zwischen der Konflikttabelle im Handbuch und im Seminar ist klicken Sie dieses Erklär-Video an. HIER

Was ist die psychogenetische Konflikttabelle?

Die Konfliktbeschreibung der vorliegenden psychogenetischen Konflikttabelle ist vor dem Hintergrund der PT-Richtlinien und den sich hieraus ableitenden methodisch-inhaltlichen Anforderungen der Psychodynamik im Antragsbericht abgeleitet. Hierzu gehört zum einen die stringente Gegenüberstellung des Grundkonflikts (»Vergangenheitsunbewusstes«) und seiner umgrenzten Reaktualisierung im Hier und Jetzt (s. AWUK, »Gegenwartsunbewusstes«; Sandler u. Sandler 1985), eingebettet in die psychoanalytische Konfliktpsychologie, zum anderen die Darstellung des ätiologisch lebensgeschichtlichen Hintergrunds der aktuellen Konflikte, also hierzu die genetische Rekonstruktion. Die psychogenetische Konflikttabelle dient somit den Zwecken der genetischen Rekonstruktion: Ihre psychodynamische Hauptintention besteht in der Herstellung des umfassenden genetischen Verständnisses der sich im Hier und Jetzt ausdrückenden unbewussten inneren Konflikte sowie der sich hierdurch ergebenen Strukturierung Ihrer eigenen klinischen Wahrnehmung. Übergeordnet ist die Tabelle hierzu in modifizierter Weise an das phasenspezifische Konfliktverständnis der psychoanalytischen Entwicklungstheorie (s. Phasenmodell von Freud) angelehnt. Zudem fasst sie die Literatur zur psychoanalytischen Konfliktunterscheidung überblicksartig zusammen. In dieser Bezugnahme auf eine theoriegeleitete, zu rekonstruierende frühe Biografie (psychogenetische Rekonstruktion) wird der bedeutende Unterschied zwischen der psychogenetischen Konflikttabelle und der eher phänomenologischen, beobachtungsgeleiteten Konfliktbeschreibung der OPD-Konfliktachse (Arbeitskreis OPD, 2014) deutlich. Die psychogenetische Konflikttabelle folgt durch ihre besondere Betonung des Aspekts der genetischen Rekonstruktion sowie der psychoanalytischen Metatheorie den Auffassungen Kernbergs (1996) [1] sowie dem Plädoyer von Mertens (2004a): Beide plädieren für eine stets zweigleisige psychodynamische Konfliktdiagnostik, die phänomenologische sowie psychogenetisch rekonstruierende Methoden integrieren soll.

Die psychogenetische Konflikttabelle versteht sich, aus der Praxis für die Praxis, im Sinne einer Heuristik als spezielle didaktische und ergänzende (Psychogenese) Arbeitshilfe zur Konfliktdiagnostik. Bei richtiger Anwendung dient sie der Reduzierung von Komplexität, Steigerung des klinischen Verständnisses und der theoretischen Orientierung. Hieraus ergibt sich eine höhere Motivation sowie mehr Freude in der psychodynamischen Auseinandersetzung mit dem Patienten. Die Tabelle deckt dabei klinische Bilder ab. Ihre Intention ist primär didaktischer Natur: Als solches schlägt sie im Sinne einer Kompassfunktion einen Pfad durch das »Gestrüpp der unüberschaubaren Literatur« und der häufig überfordernd erlebten Konfliktdiagnostik. So navigiert sie ihre Nutzer sicher und zeitsparend durch den »Theorie- und Antragsdschungel« mit dem Ziel einer verbesserten theoretischen sowie psychodynamischen Orientierung. Ihre Anwendung führt, wie erste eigene empirische Befunde nahe legen, gleichzeitig zu einer Vertiefung und Schärfung des psychodynamischen Verständnisses der Anwender.

> Üben Sie die Psychodynamik anhand eigenen Fallmaterials und nehmen Sie Ihre (begonnene) Psychodynamik mit nach Hause


> Nutzen Sie die Expertise des Autors für individuelle Fragen
 und Hilfestellungen

> weitere Themen: Unterschied der psychogenetischen Konflikttabelle zur Konfliktachse der OPD-2   

> optionale didaktische Film-Übung: Betrachten Sie vorher den Spielfilm „Aviator“ und verfassen Sie für die Filmfigur eine Psychodynamik
 im Seminar

Zeiten:
An einem Wochenend-Tag: Tag 1 (Thema Psychodynamik) ist immer samstags und Tag 2 (Konflikttabelle) ist immer sonntags.
von 10 bis 18:30 Uhr

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Je nach Wunsch und Gruppenzusammensetzung können die neuen Arbeitsmaterialien auch anhand selbst mitgebrachter Fälle im Rahmen der Einzelarbeiten von den Teilnehmern  praxisnah erprobt und angewandt werden.  So erhalten Sie unmittelbares Feedback und Antworten auf Ihre Fragen. Es wird unterdessen darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Seminar nicht um eine Fallsupervision handelt. Schwerpunktmäßig geht es anhand ausgewählter didaktischer Materialien, um das Einüben  der neuen Schreibmethode und das Anwenden des neuen "Werkzeugkoffers", mit dem Ziel den diagnostischen Blick schneller zu schulen und den Antragsbericht zielführender und zeitsparender zu verfassen. 

Entdecken Sie die Freude, wenn es Ihnen gelingt, die Theorie prägnant auf den einzelnen Fall anzuwenden sowie Selbst- und Patienten-Wahrnehmungen kritisch zu reflektieren. Statt den Bericht an den Gutachter als Last zu empfinden, gewinnen Sie hierüber ein besseres Verständnis und größere Klarheit für Ihr eigenes therapeutisches Behandlungskonzept.

In meinem Seminar erhalten Sie die Chance, das Erstellen des gutachterlichen Berichts als Hilfe der Selbstreflexion konstruktiv zu nutzen und die inhaltlich-fachlichen Kriterien für den Bericht richtig anzuwenden. Auch geht es darum, Ihnen eine neue Sicht auf den Bericht an den Gutachter zu vermitteln.

 Machen Sie sich anhand der Teilnehmerfeedbacks einen genaueren Eindruck vom Seminar.  

Preise: 
1 Tages-Kompakt-Variante: 285 Euro (mit umfangreichen Handouts)

Zielgruppe
Vertragspsychotherapeuten für Erwachsene in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

Akkreditierung
Die Veranstaltung ist in der Regel mit Fortbildungspunkten akkreditiert. (In der Regel bei 2 Tagen ca. 18 Punkte +/-) Genaueres sehen Sie unter Fortbildungspunkte

Nachbetreuung
Auf Honorarbasis besteht nach Abschluss des Seminars die Möglichkeit, einen von Ihnen verfassten gutachterlichen Bericht zu supervidieren und Ihnen ein individuelles Feedback mit eventuellen Optimierungsvorschlägen zu geben. (Auf Wunsch per Telefon oder per E-Mail)

Anmeldung

Hier geht es direkt zur Anmeldung...

 

 

Antragsseminar

 

Nur bei dieser 2-Tagesvariante: Schwerpunkt des Seminars in der 2 Tages Variante ist die sog. pro-bericht- psychogenetische Konflikttabelle: Eine über mehrere Jahre entwickelte praxisnahe spezielle Navigationshilfe zur Konfliktdiagnostik, welche optimal an die Anforderungen des Antragsberichts angepasst ist und gleichzeitig zu einer diagnostischen Schärfung führt. (Bitte beachten Sie in der Ausschreibungen bzw. im Mailkontakt inwieweit dieses Arbeitsmaterial extra berechnet wird)

Ferner erwartet Sie auch die Behandlung von u.a. differential-indikatorischen Fragestellungen sowie des Behandlungs-Fokus. (Fragen und Tipps speziell im Zusammenhang von Antrags-Ablehnungen oder Nachbesserungen behandelt unterdessen das andere Seminar schwerpunktmäßig; s. unten.) 

Je nach Wunsch und Gruppenzusammensetzung können die neuen Arbeitsmaterialien auch anhand selbst mitgebrachter Fälle im Rahmen der Einzelarbeiten von den Teilnehmern  praxisnah erprobt und angewandt werden.  So erhalten Sie unmittelbares Feedback und Antworten auf Ihre Fragen. Es wird unterdessen darauf hingewiesen, dass es sich bei dem Seminar nicht um eine Fallsupervision handelt. Schwerpunktmäßig geht es anhand ausgewählter didaktischer Materialien, um das Einüben  der neuen Schreibmethode und das Anwenden des neuen "Werkzeugkoffers", mit dem Ziel den diagnostischen Blick schneller zu schulen und den Antragsbericht zielführender und zeitsparender zu verfassen. 

Entdecken Sie die Freude, wenn es Ihnen gelingt, die Theorie prägnant auf den einzelnen Fall anzuwenden sowie Selbst- und Patienten-Wahrnehmungen kritisch zu reflektieren. Statt den Bericht an den Gutachter als Last zu empfinden, gewinnen Sie hierüber ein besseres Verständnis und größere Klarheit für Ihr eigenes therapeutisches Behandlungskonzept.

In meinem Seminar erhalten Sie die Chance, das Erstellen des gutachterlichen Berichts als Hilfe der Selbstreflexion konstruktiv zu nutzen und die inhaltlich-fachlichen Kriterien für den Bericht richtig anzuwenden. Auch geht es darum, Ihnen eine neue Sicht auf den Bericht an den Gutachter zu vermitteln.

Sie erhalten zudem zur Vertiefung der Lehrinhalte während des Seminars zahlreiche Hand-Outs und Übungen.

(Das Seminar ist nicht geeignet für Psychotherapeuten mit Aversionen gegen strukturierende Arbeits-Materialien.)

Machen Sie sich anhand der Teilnehmerfeedbacks einen genaueren Eindruck vom Seminar.  

Ort:
Seminarraum im modernen Tagungshotel

Didaktik
Interaktiv sowie Gruppenarbeit.

Preise:
2 Tages-Variante: 445 Euro (mit umfangreichen Handouts und einem Exemplar für Sie der "psychogenetischen Konflikttabelle" in einer Tasche;

Tage sind auch einzeln buchbar (Preis für Samstag: 235 Euro; Preis für Sonntag: 285 Euro).

Termine

25./26.11.17 in Düsseldorf

02./03.12.17 in München

16./17.12.17 in Stuttgart

 

Zielgruppe
Vertragspsychotherapeuten für Erwachsene in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie

Akkreditierung
Die Veranstaltung ist mit Fortbildungspunkten akkreditiert. (In der Regel bei 2 Tagen ca. 18 Punkte +/-) Genaueres sehen Sie unter Fortbildungspunkte.

 

Seminarevaluation zum psychodynamischen bzw. thereotischen Verständnis

Eine Befragung der TeilnehmerInnen eines zweitägigen Psychodynamik-Seminars im Januar 2017 ergab, dass sich bei allen der psychodynamische bzw. theoretische Durchblick gesteigert hat.

Auf die Aussage "Ich erlebe meinen psychodynamischen bzw. theoretischen Durchblick wie folgt" antworteten 13 TeilnehmerInnen bei einer Skala von -5 (= gar keinen) bis +5 (= sehr gut):

Zu Beginn des Seminars: - 0,62
Nach dem Seminar: 2,08

Mit dem Seminar konnte also ein Zuwachs an psychodynamisch/theoretischem Verständnis aus dem Minusbereich in den Plus-Bereich (ca. Zuwachs 2.7 Punkte) erwirkt werden.

 

Nachbetreuung
Auf Honorarbasis besteht nach Abschluss des Seminars die Möglichkeit, einen von Ihnen verfassten gutachterlichen Bericht zu supervidieren und Ihnen ein individuelles Feedback mit eventuellen Optimierungsvorschlägen zu geben. (Auf Wunsch per Telefon oder per E-Mail)

 

Anmeldung

Hier geht es direkt zur Anmeldung...